Was bisher geschah

12. Februar 2024

Engagement & Dialog: Aktionsstände des 42

Am 8. und 10. Februar 2024 führten wir zwei Informations- und Aktionsstände durch – einen auf dem Campus der RPTU Kaiserslautern Landau und einen weiteren im Einkaufszentrum K in Lautern. Wir konnten das Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen, direkte Fragen der Bürger*innen beantworten und ein umfassendes Meinungsbild erhalten, das für die inhaltliche Ausrichtung der Ausstellung von Bedeutung ist.

Im Mittelpunkt stand der Austausch über die Schwerpunktsthemen: Mobilität, Gesundheit, Energie, digitale Landwirtschaft und Industrie 4.0. Dabei wurden nicht nur vorab digital gesammelte Anregungen präsentiert, sondern die Besucher*innen hatten auch die Möglichkeit, eigene Ideen und Gedanken beizusteuern. Die Vielfalt der Diskussionen reichte von der Rolle der digitalen Transformation in unserer Gesellschaft – „Technologie sollte uns näher zusammenbringen, nicht auseinander“ – über spezifische Fragen zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen durch Digitalisierung bis hin zu zukunftsorientierten Visionen wie „Wann kommt das Flugtaxi?“. Diese wertvollen Rückmeldungen werden nun sorgfältig ausgewertet und direkt in die Konzeption der Ausstellung sowie in die weiteren Planungen des 42kaiserslautern einfließen.

Wir danken allen für die anregenden Beiträge. Für diejenigen, die nicht persönlich dabei sein konnten, bieten wir weiterhin die Möglichkeit, online unter http://mitmachen.42kaiserslautern.de/ über bisherige Fragen und Sorgen abzustimmen oder eigene Anregungen beizutragen. Der Austausch geht weiter, und wir freuen uns über jeden Input!

22. September 2023

Offizielle Übergabe des Förderbescheids durch Innen-Staatssekretärin

Am 14.09.2023 begrüßten wir die Innen-Staatssekretärin Simone Schneider zur offiziellen Übergabe des Förderbescheids für die zweite Projektphase auf der Baustelle des 42. Bei dem Treffen, das in entspannter Atmosphäre mit Häppchen und Getränken stattfand, wurde nicht nur die Bedeutung des Projekts für die Stadt und die Region, sondern auch seine Vision für die Zukunft hervorgehoben.

SIAK-Vorstandsvorsitzender Dieter Rombach betonte die erfolgreiche Einbindung großer wissenschaftlicher Organisationen. Er unterstrich die bisherige Rolle der SIAK in der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft und betonte, dass es nun an der Zeit sei, diese Verknüpfung aktiv auf die Zivilbevölkerung auszuweiten und so einen ganzheitlichen Ansatz der Zusammenarbeit und Innovation zu fördern. Er skizzierte, wie das 42 nicht nur die Innovationen des Standorts repräsentiert, sondern auch das Potenzial hat, das Interesse junger Menschen an Wissenschaft und Technologie zu entfachen.

42-Projektleiter, Johannes Korz, ergänzte diese Vision mit konkreten Details zur geplanten Ausrichtung. Er erklärte, dass die geplanten Ausstellungen Antworten auf aktuelle Fragen bieten sollen, darunter Themen wie Mobilität, Energie, Gesundheit, digitale Landwirtschaft und Industrie 4.0. Er stellte die Ergebnisse der intensiven Arbeit der ersten Förderphase vor und gab einen Ausblick auf die kommenden 12 Monate. Er verdeutlichte, wie das 42 in Zukunft die gesamte Region in den Bereichen Wissenschaft, Technologie und Gemeinschaftsentwicklung bereichern kann.

Innen-Staatssekretärin Simone Schneider lobte insbesondere den interdisziplinären Ansatz. Sie betonte die Bedeutung der aktiven Einbindung der Bürger*innen in dieses ambitionierte Vorhaben und sah im 42 das Potenzial, weit über die Landesgrenzen hinaus als Vorbild zu fungieren.

Auch Oberbürgermeisterin Beate Kimmel äußerte sich positiv: Sie sieht im 42 eine vielversprechende Chance für Kaiserslautern, insbesondere in Zeiten, in denen der Handel nachlässt. Ihrer Meinung nach können durch solche innovativen Konzepte der Wissenschaftsraum und das Stadtzentrum erfolgreich miteinander verschmelzen.

21. Juli 2023

HPI-Studis entwickeln Attraktivitätskonzepte für Lautrer

Uns ist es ein besonderes Anliegen, die Bürger*innen bereits in der Entstehungsphase des 42 aktiv einzubeziehen. Wir glauben an die Gemeinschaft und daran, dass die Menschen, die dieses Projekt am Ende nutzen werden, auch an seiner Gestaltung beteiligt sein sollten. Daher haben wir die Studierenden der School of Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam mit einer herausfordernden Aufgabe betraut: die Entwicklung eines Konzepts, das die Attraktivität und Qualität des Aufenthalts im 42 für die Menschen in Kaiserslautern steigert.

Um sicherzustellen, dass dieses Konzept nicht nur innovativ, sondern auch praxisnah ist, führten die Studierenden im Vorfeld Interviews mit Bürger*innen in Kaiserslautern. Diese Gespräche waren für uns von unschätzbarem Wert, da sie uns halfen, die Ängste und Bedürfnisse der Gemeinschaft im Hinblick auf digitale und nachhaltige Transformation zu verstehen.

Die Prototypen, die im Rahmen dieses Projekts entwickelt wurden, sind das Ergebnis eines engen Dialogs zwischen den Studierenden und den Bürger*innen. Insgesamt haben zwei Teams von Studierenden innerhalb von 8 Wochen innovative Prototypen für das 42 erarbeitet. Während einer Zwischenpräsentation in Potsdam konnten wir die Studierenden und ihre Ideen näher kennenlernen und wertvolles Feedback für die weitere Entwicklung geben.

Im Anschluss besuchten uns die Studierenden vor Ort in Kaiserslautern, um die Baustelle zu erkunden und den geplanten Einsatzort zu visualisieren. Da die Zielgruppe der entwickelten Prototypen die Bürger*innen von Kaiserslautern sind, wurden diese speziell mit ihnen getestet. Sowohl in der Innenstadt als auch auf dem Campus konnten Bürger*innen wertvolles Feedback geben, das unmittelbar in die Weiterentwicklung und Fertigstellung einfloss.

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die aktiv an diesem Prozess teilgenommen haben. Eure Beteiligung ist ein entscheidender Schritt auf unserem Weg, das 42 zu einem Ort zu machen, der von und für die Gemeinschaft geschaffen wird.

Für alle, die an den detaillierten Ergebnissen und Ausarbeitungen der beiden Gruppen interessiert sind, haben wir die Dokumentationen verlinkt. Wir laden Sie ein, sich die ausführlichen Ergebnisse anzusehen und uns bei weiteren Ideen oder Input zu kontaktieren. Ihre Meinungen und Vorschläge sind für uns weiterhin von großer Bedeutung, um das 42 bestmöglich zu gestalten.

Dateien:

1. Juli 2023

Auf Inspirationsreise: Besuch bei system180 und Impact Hub Berlin

Während unseres Besuchs in Potsdam zur Teilnahme an den Design Thinking-Zwischenpräsentationen am Hasso-Plattner-Institut, nutzten wir die Gelegenheit, wertvolle Inspirationen für die künftige Innengestaltung und Konzeption des 42 zu sammeln.

In diesem Kontext besuchten wir zwei bemerkenswerte Orte, die uns wertvolle Einblicke verschafften. Einer dieser Orte war system180, ein innovatives Unternehmen, das sich auf flexible Möbel- und Raumgestaltungslösungen spezialisiert hat. Ihre modernen und wandelbaren Möbelstücke fügen sich nahtlos in vielfältige Arbeitsumgebungen ein und spiegeln ein inspirierendes Beispiel für die funktionale Gestaltung wider, die wir im 42 anstreben.

Ebenso führte uns unser Weg zum Impact Hub in Berlin, einer Plattform für kreatives Arbeiten und Austausch. Hier trafen sich innovative Köpfe und Unternehmen, um Ideen zu teilen, zu kollaborieren und gemeinsam zu wachsen. Der Impact Hub repräsentiert einen pulsierenden Raum für kreative Energie und Innovation, und wir fanden hier wertvolle Anregungen für die Gestaltung eines Konzepts, das im 42 zum interdisziplinären Austausch einladen sollen.

Die Erkundung dieser Orte eröffnete uns neue Perspektiven und Ideen für die Weiterentwicklung des 42, in der Funktionalität und Ästhetik gleichermaßen berücksichtigt werden sollen. Diese Impulse werden in die Gestaltung und Konzeption des 42 einfließen und dazu beitragen, einen inspirierenden und einladenden Raum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilbevölkerung zu schaffen.

27. Juni 2023

Das 42 ist jetzt auf Social Media

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das 42 nun auf verschiedenen Social-Media-Plattformen vertreten ist! Folgen Sie uns auf Instagram, LinkedIn, Twitter (X), Facebook und TikTok, um keine spannenden Updates, interaktive Beteiligungsformate und Einblicke in unsere Aktivitäten zu verpassen.

Das 42 soll ein Ort des Wissensaustauschs, der Begegnung und der Innovation werden. Unsere Präsenz auf den sozialen Medien ermöglicht es uns, schon vor der Eröffnung eine lebendige Gemeinschaft aufzubauen, die sich gemeinsam auf eine aufregende Zukunft vorbereitet. Mit diesem Schritt möchten wir unsere Reichweite erweitern und unsere Bemühungen um offenen Austausch und innovative Ideen auf die sozialen Medien ausdehnen. Wir laden Sie dazu ein, bereits im Entstehungsprozess, Teil dieser dynamischen Gemeinschaft zu werden.

Verfolgen Sie unsere neuesten Entwicklungen und nutzen Sie die Beteiligungsformate zur Mitbestimmung, denn Ihre Stimme zählt!

5. Juni 2023

Mitbestimmung im 42: Deine Stimme zählt!

Im 42 erwarten dich zwei faszinierende Ausstellungsflächen, auf denen bahnbrechende Forschungsergebnisse, innovative Produkte und wegweisende Projekte aus unserer Region präsentiert werden.

Unsere Themenschwerpunkte decken eine breite Palette ab, die sowohl den Alltag als auch berufliche Anwendungsgebiete betrifft. Von Mobilität über Gesundheit und Energie bis hin zur digitalen Landwirtschaft und Industrie 4.0 – die Möglichkeiten sind schier endlos!

Und jetzt kommst du ins Spiel! Wir möchten deine Stimme hören und erfahren, welche Schwerpunkte dich besonders interessieren. So können wir sicherstellen, dass genau diese Themen von Anfang an bei der Eröffnung präsent sind.

Es gibt zwei Wege, deine Meinung zu teilen: Entweder scanne den QR-Code oder besuche klmitwirkung.de. Natürlich kannst du auch direkt vor Ort abstimmen. Die Abstimmungsflyer findest du im Seniorenbeirat, in den verschiedenen Stadtteilbüros von Kaiserslautern sowie in den Wohnprojekten „Nils – Wohnen im Quartier“.

Deine Stimme zählt, um das 42 zu einem lebendigen Ort der Zukunft zu gestalten, der die Interessen unserer Gemeinschaft widerspiegelt. Begleite uns auf diesem spannenden Weg und sei Teil der Gestaltung unseres gemeinsamen 42.

22. April 2023

Innenminister Michael Ebling vor Ort.

Am Freitag, den 21. April 2023, fand ein bedeutender Besuch statt, bei dem der Innenminister Michael Ebling und die zukünftige Kaiserslauterer Oberbürgermeisterin Beate Kimmel vor Ort zusammenkamen, um sich über das bevorstehende Vorhaben zu informieren. Der Innenminister sagte für die Planung zunächst 100.000 Euro von Seiten des Landes zu und äußerte seine Begeisterung für das Projekt.

Ebling betonte, dass der Handel zukünftig nicht mehr die dominante Rolle in der Innenstadt spielen werde. Stattdessen sei es von großer Bedeutung, Wohnraum in die Stadt zu integrieren und weitere Schwerpunkte zu setzen. Das Geschehen in der Eisenbahnstraße könne als wegweisendes Beispiel für andere Gemeinden dienen.

Insbesondere solle den Menschen die Möglichkeit geboten werden, den digitalen Wandel und die bevorstehenden gesellschaftlichen Veränderungen besser zu verstehen. Dies trage zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Kaiserslautern bei und könne im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte unterstützend wirken. Gut sei, dass es sich nicht um eine Idee von der Stange handele.

22. März 2023

Hinter den Kulissen: Workshop zur Namensfindung

Die Namensfindung für ein wegweisendes Projekt wie das 42 war keine einfache Aufgabe. Unser Ziel war es, einen Namen zu wählen, der leicht im Gedächtnis bleibt und im täglichen Sprachgebrauch gut funktioniert. Nach gründlichen Überlegungen und Rücksprachen mit Bürger*innen setzte sich „42“ mit deutlichem Zuspruch durch.

Warum „42“? Diese Zahl trägt eine ganz besondere Bedeutung in sich. Besonders für Literaturbegeisterte und Wissenschaftsfreunde erinnert sie an das Buch „Per Anhalter durch die Galaxis“. Hier stellt die Zahl 42 die Antwort auf „die Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und einfach allem“ dar. Diese Verbindung unterstreicht die Vielseitigkeit unseres Projekts und verleiht ihm eine humorvolle Note.

Abseits dieser literarischen Referenz ist „42“ ein einfacher und prägnanter Name, der im Gedächtnis bleibt – ganz gleich, in welchem Zusammenhang. Zudem ist sie die Hausnummer des Gebäudes – Eisenbahnstraße 42.

Die Wahl des Namens „42“ spiegelt unsere Grundidee wider: Ein Ort, an dem verschiedenste Ideen, Wissen und Erfahrungen aufeinandertreffen, um Antworten auf zukünftige Fragen zu finden.